| Rolle Rückwärts der Landesregierung? - Jusos kritisieren Gesetzesvorschlag |
| 25.05.2006 | |
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Die Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) kritisiert heftig, dass die Studierenden bei der Verteilung der Einnahmen aus Studiengebühren nur unzureichend beteiligt werden sollen. Offenbar auf Drängen des Universitätspräsidiums hat die Landesregierung ihren Gesetzesentwurf in diesem Punkt entscheidend „Es ist schon bedauerlich, dass sich ausgerechnet das Präsidium der Uni so massiv dafür einsetzt, dass eine entsprechende verbindliche Regelung aus dem Gesetz gestrichen wird. Hier wird erneut deutlich, dass die Autonomie der Uni nicht nimmer weiter ausgedehnt werden sollte. Wir brauchen eine politische Verantwortlichkeit für die Hochschulen.“, sagt Juso-Sprecher Martin Sand, selbst Senator der Universität. „Eine paritätische Beteiligung der Studierenden bei der Entscheidung über die Mittelverteilung ist vor allem deswegen erforderlich, damit die Gelder auch wirklich für innovative Projekte und Einrichtungen eingesetzt werden, die den Studierenden auch zugute kommen“, so der Senator. Nach den derzeit an der Uni diskutierten Plänen sei zu befürchten, dass die Einnahmen aus Studiengebühren wenig zielgerichtet zwischen den verschiedenen Fachrichtungen verteilt werden. |
