| Informationswissenschaft: Studienausschuss diskutiert über Nullquote |
| 05.06.2006 | |
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Sand: 37 Studierende könnten aufgenommen werden Am Donnerstag (8. Juni 2006) steht das Thema Nullquote für die Informationswissenschaft auf der Tagesordnung des Studienausschusses der Saar-Uni. Das hat Martin Sand, Senator der Universität und Sprecher der Juso-Hochschulgruppe, mitgeteilt. Das Gremium muss sich mit der Frage befassen, da der Fakultätsrat einen Aufnahmestopp für das Fach empfohlen hat. „Die Fakultät befindet sich auf einem falschen Kurs. Die Informationswissenschaft ist nicht nur bei den Studierenden sehr beliebt, sondern sie bietet ihren Absolventen auch sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Das dokumentiert die kürzlich vom Fach veröffentlichte Absolventenbefragung“, erklärt Martin Sand. Wie der Senator weiter berichtet, könnte das Fach hinsichtlich seiner Kapazität im kommenden Wintersemester 21 Studierende im Hauptfach und weitere 16 Nebenfach-Studierende aufnehmen. „Von einer zwingenden Nullquote kann also keine Rede sein“, sagt Sand und verweist auf entsprechende Berechnungen der Universitätsverwaltung. Ein Ausstieg aus dem Studienangebot sei auch für andere Fachrichtungen problematisch, da die Informationswissenschaft als Kombinationsfach sehr nachgefragt sei. „Wir werden im Studienausschuss unsere Argumente darlegen. Es ist schon ein befremdlicher Vorgang, dass sich die eigene Fakultät so vehement gegen eine Fachrichtung stellt“, so der Senator. Damit verstoße sie auch gegen den Entwicklungsplan der Uni, der ausdrücklich den Erhalt der Informationswissenschaft vorsehe. |
