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Vor Uni-Ratssitzung: "Europa und Student Services zentrale Themen für neue Präsidentschaft"
10.04.2006

Im Vorfeld der Uni-Ratssitzung am Montag (10. April 2006) hat Martin Sand, studentischer Senator und Sprecher der Juso-Hochschulgruppe, erklärt, dass das Europa-Profil sowie die Neuorganisation der Service-Angebote zu den zentralen Aufgaben für die zukünftige Präsidentin oder den zukünftigen Präsidenten gehört.

„Das Europa-Profil, das insbesondere für die Fächer der Philosophischen Fakultäten und der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften eine „Klammer“ für Forschung und Lehre sein könnte, ist bislang am wenigsten konkretisiert.“, sagt Sand. Die anstehende Umstellung der Studiengänge auf das Bachelor/Master-System solle daher genutzt werden, um mehr Elemente mit Europa-Bezug mehr zu verankern. „In der neuen Präsidentschaft muss die Einrichtung eines Europa-Zentrums eine zentrale Rolle spielen“, fordert der Senator.

Weiterhin wichtig sei die Verbesserung der „Student Services“, also des kompletten Beratungs- und Serviceangebotes der Uni: „Ich plädiere für den Aufbau eines Service-Zentrums, in dem alle wichtigen Angebote für die Studierenden gebündelt an einem Ort vorhanden sind. Weiterhin sollte es ein „Büro für Studienfinanzierung“ geben, das bei allen Angelegenheiten rund um BAföG, Stipendien, Studienkredite und Studiengebühren beraten soll“, führt Sand aus. Damit könne das Studium effektiver organisiert und die Zahl der Studienabbrecher reduziert werden.

Sand kündigte an, diese Fragen im Rahmen der anstehenden Beratungen zur Nachfolge von Prof. Dr. Wintermantel einzubringen.