| Gemeinsame Abschlussverfahren erleichtern! |
| 28.02.2007 | |
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Die Juso-Hochschulgruppe fordert, dass gemeinsame Abschlussprüfungen an den Hochschulen in der Region erleichtert werden. „Derzeit ist es nur in wenigen Fällen möglich, dass ein Student eine Abschlussprüfung an zwei Universitäten ablegt, also etwa ein Hauptfach an der einen und ein Nebenfach an der anderen Hochschule studiert“, erklärt Juso-Sprecher Martin Sand, zugleich „Die Universitäten haben sich im Rahmen der Hochschulregionalkooperation zu einer stärkeren Zusammenarbeit verpflichtet. Da sollten solche Fragen einfacher geregelt werden. Der Vorteil ist es, dass Studierende, die ein bestimmtes Fach wählen möchten, das es an ihrer Uni nicht gibt, dieses an der anderen Hochschule belegen können“, so Sand. Solche Kombinationen seien zwar nicht der Regelfall, und für die Studierenden müsse ein attraktives Studienangebot an einem Ort gewährleistet werden, aber es gebe immer wieder einzelne Studierende, die entsprechende Kombinationen wählen wollten. „Wir haben faktisch in der Region Saarland-Westpfalz-Trier keine so genannte Voll-Uni mehr, das bedeutet, dass man an keiner der vier Universitäten Saarbrücken, Trier, Kaiserslautern und Landau „alle“ Fächer studieren kann“, so der Senator. So gebe es etwa in Saarbrücken keine Soziologie mehr, in Kaiserslautern keine Germanistik und in Trier seien die naturwissenschaftlichen Fächer weniger ausgebaut als an der Saar. Gemeinsame Abschlussverfahren, etwa bei den bisherigen Magister-Prüfungen, sind nach Informationen der Jusos zurzeit nur dann möglich, wenn es eine explizite Kooperationsvereinbarung für den entsprechenden Studiengang gibt. Dies sei aber bisher eher selten der Fall. Sand plädiert daher dafür, dass es einen allgemeinen Kooperationsvertrag zwischen den beteiligten Hochschulen geben soll, in dem das Studieren an zwei Standorten geregelt wird, inklusive eines gemeinsamen Abschlussverfahrens. Dies solle jetzt bei der laufenden Umstellung auf das Bachelor/Master-System bedacht werden. Perspektivisch sollten solche Kooperationen darüber hinaus auch grenzüberschreitend erleichtert werden. Der Senator sprach sie weiter dafür aus, dass durch die auf saarländischer Seite einseitig eingeführten Studiengebühren solche Kooperationen nicht behindert werden dürften. |
