| Jusos fordern Konsequenzen! - Land soll für Ausstattung Extra-Mittel zur Verfügung stellen |
| 05.04.2007 | |
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Die Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) fordert Konsequenzen aus dem schlechten Abschneiden des Saarlandes beim Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (che). In der jetzt veröffentlichten Untersuchung des che belegen die saarländischen Hochschulen bei der Ausstattung im Vergleich der Bundesländer den letzten Platz. Als besonders schlecht wird die IT-Infrastruktur bewertet. „Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Ausstattung der Hochschulen unterdurchschnittlich ist. Das darf so nicht bleiben“, sagt Juso-Sprecher Martin Sand, zugleich Senator der Saar-Uni. Die Jusos fordern vom Land eine Sonderzuweisung, um die dringlichsten Probleme anzugehen. „Gerade angesichts des Informatik-Profils der Uni ist es notwendig, dass wir in allen Fakultäten gut ausgestattete Arbeitsräume für Studierende mit Computern einrichten. Diese könnten Studierende auch zwischen den Lehrveranstaltungen nutzen“, schlägt der Senator vor. Ebenso bestehe bei den Bibliotheken nach wie vor Handlungsbedarf: Zwar seien durch Zusammenlegungen mehrere größere Bibliotheken entstanden, doch müsse auch der Buch- und Zeitschriftenbestand ausgeweitet werden. „Man kann nicht einerseits immer vom Wettbewerb der Hochschulen sprechen, dann aber die eigene Uni für diesen zu schlecht ausstatten“, appeliert Sand an die Landesregierung. Nach Angaben des che sei die Ausstattung immerhin für 58% der Studienanfänger ein „wichtiges Kriterium“. Durch die Einführung von Studiengebühren sei es für die Saarbrücker Uni ohnehin schwieriger, neue Studierende zu gewinnen. Bei der Ausstattung käme jetzt noch hinzu, dass das gebührenfreie Rheinland-Pfalz deutlich vor dem Saarland liege. „Hier besteht dringender Handlungsbedarf“, so Martin Sand, der zugleich davor warnt, entsprechende Verbesserungen ausschließlich aus den Gebühreneinnahmen finanzieren zu wollen. |
