| Im Saarland fehlen über 4000 Studierende! |
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Im Saarland fehlen über 4000 Studierende. Zu diesem Ergebnis kommt die Juso-Hochschulgruppe: Grundlage der Berechnung ist der Anteil der Saar-Bevölkerung an der deutschen Gesamtbevölkerung. Im Saarland, in dem 1,27 Prozent der Bundesbürger leben, müssten dementsprechend rund 24.000 Studenten eingeschrieben sein. Im Wintersemester 2006/07 gab es aber an der Universität und den anderen Hochschulen insgesamt nur gerade mal 19.200 Studenten. "Die Zahlen machen deutlich, dass das Saarland zu wenig Akademiker ausbildet", erklärt Juso-Sprecher Martin Sand. "Auch, wenn man die Zahlen nicht eins zu eins überträgt, und man zudem eine gewisse Abweichung vom Bevölkerungsanteil akzeptiert, so wird doch deutlich, dass der Trend in die falsche Richtung geht", so Sand. Die neuesten Zahlen, wonach die Zahl der Neueinschreibungen an der Saarbrücker Uni rückläufig ist, sind aus Sicht der Jusos alarmierend. "Es ist nicht sinnvoll, dass das Saarland in der Bilanz Studierende verliert. Vielmehr müssen wir mehr Studierende gewinnen, die dann nach dem Studium auch zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen können", sagt Sand. Nach Juso-Angaben ist sowohl die Zahl der Studierenden der Universität als auch der anderen Hochschulen zu niedrig. Die Jusos fordern daher vom Land verstärkte Anstrengungen, um die Studierendenzahl zu erhöhen. Unter anderem müsse ein Stipendiensystem eingerichtet werden, um die Folgen der Einführung von Studiengebühren abzufedern. Weiterhin sei eine schrittweise Erhöhung der Haushaltsmittel erforderlich. |
