| Infowiss-Debatte wieder auf der Tagesordnung |
| 23.04.2007 | |
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Die Juso-Hochschulgruppe fordert einen Bachelor Informationswissenschaft an der Saar-Uni und kritisiert die ungewisse Zukunft des Faches. Im Vorfeld der am Mittwoch (25. April 2007) stattfindenden Sitzung des Rates der Philosophischen Fakultät III plädiert Juso-Sprecher Martin Sand, zugleich Senator der Universität, für den Fortbestand der Informationswissenschaft als eigenständige Fachrichtung. Nach Informationen der Jusos wird das Thema am Mittwoch diskutiert. Im letzten Jahr konnte eine Nullquote für das Fach verhindert werden, nun geht es darum, der Informationswissenschaft die Realisierung eines Bachelor-Studiengangs zu ermöglichen", so Martin Sand. "Es ist mir nicht nachvollziehbar, dass von verschiedenen Seiten in der Fakultät das Fach immer wieder zur Disposition gestellt wird", sagt der Senator. Nach seiner Meinung ist die Informationswissenschaft keine Frage der Fakultät sondern der Universität insgesamt. "Wir brauchen ein Studienangebot im Bereich Medien und Information sowohl als Vernetzung von Geistes- und Technikwissenschaften als auch für Studierende im Europa-Schwerpunkt", führt Sand weiter aus. Für die Jusos ist die Eigenständigkeit der Fachrichtung von großer Bedeutung. Eine Einbettung in eine andere Fachrichtung würde inhaltlich nicht passen und zudem die fakultätsüberbergreifende Kooperation eher behindern. Sand schlägt weiter vor, dass sich die Informtionswissenschaft auch an einem gemeinsamen Studiengang mit der Psychologie, der Computerlinguistik, der Informatik und der Philosophie beteiligen soll. |
