| Informationswissenschaft auf gutem Weg |
| 26.04.2007 | |
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Die Chancen für den Erhalt der Informationswissenschaft sind nach Ansicht von Martin Sand, Senator der Universität des Saarlandes und Sprecher der Juso-Hochschulgruppe, deutlich gestiegen. Nach seinen Informationen hat sich der Rat der Philosophischen Fakultät III in seiner neuesten Sitzung mit verschiedenen Konzeptionen befasst, unter anderem mit den Vorschlägen der Psychologen Prof. Dr. Axel Mecklinger und Dr. Hubert Zimmer sowie mit dem Zudem gebe es die Perspektive für den Fortbestand der Informationswissenschaft als eigenständige Fachrichtung. „Dies ist für die praktische Arbeit von großer Bedeutung, da das Fach dann weiter eigenständig agieren kann“, so Martin Sand. Trotzdem gebe es noch in vielen Bereichen Klärungsbedarf, etwa bei der konkreten Gestaltung des Studienangebotes und des Profils in der Forschung. Sand befürwortete die Kooperation einer eigenständigen Informationswissenschaft mit weiteren Fächern, etwa der Psychologie und der Computerlinguistik, bei der Realisierung neuer Studiengänge. Der Senator sprach sich zugleich aber für ein grundständiges Studienangebot, also Bachelor und Master, aus: „Die Informationswissenschaft ist bei Abiturienten sehr nachgefragt; daher sollte die Möglichkeit bestehen, nach der Schule ein entsprechendes Studium aufzunehmen.“ |
