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Jusos fordern: Fünf Millionen Euro mehr für die Saar-Uni!
15.05.2007

Die Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) fordert aus den erwarteten Steuermehreinnahmen eine Finanzspritze von fünf Millionen Euro für die Saar-Uni. Juso-Sprecher Martin Sand will damit vor allem die Schwerpunkte der Hochschule in den Bereichen Europa, Bio-Nano und Informatik stärken. „Die Steuermehreinnahmen müssen zum überwiegenden Teil zur Abbau der Landesschulden verwendet werden. Es ist aber auch notwendig, in wichtigsten Zukunftsfeldern Investitionen vorzunehmen, die sich dann nach einiger Zeit auszahlen“, erklärt Martin Sand.

Nach Angaben der Jusos musste die Universität seit der Einführung des Globalhaushaltes im Jahr 2004 real deutliche Mitteleinbußen hinnehmen. Der Grund sei, dass das Land Tariferhöhungen nur teilweise ausgleiche. Angesichts der nun leicht verbesserten Situation sollte die Wissenschaft mehr gefördert werden. „Perspektivisch geht es darum, dass wir viele kreative Köpfe im Land halten oder ins Land holen. Dadurch kann dann die wirtschaftliche Entwicklung vorangebracht werden“, erklärt der Juso-Sprecher, der zugleich auf die zu niedrige Zahl von Studierenden im Saarland hinweist. Sand will mit den Mitteln unter anderem die am Europa-Schwerpunkt beteiligten Fachrichtungen besser ausstatten und die Einrichtung eines neuen Studiengangs in diesem Bereich ermöglichen. Außerdem solle die Ausstattung der Uni verbessert werden.