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Studiengebühren: erste Entscheidung zur Verwendung
24.05.2007

Sprachen, Europa, Studienfinanzierung, Schlüssel- und Medienkompetenzen - erste Entscheidungen zur Gebührenverwendung:

Die Saar-Uni wird mit einem Teil der Einnahmen aus Studiengebühren eine Ausweitung ihres Angebotes an Sprachkursen finanzieren. Weiterhin soll ein Büro für Studienfinanzierung eingerichtet und der Europa-Schwerpunkt gefördert werden. Diese Vorschläge aus den Reihen der Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) wurden heute (Donnerstag, 24. Mai 2007) von dem zuständigen Gremium beschlossen. Das haben die beiden Uni-Senatoren der Jusos, Martin Sand und Bernd Weber, mitgeteilt. “Wir sind froh, dass unsere Konzepte umgesetzt werden sollen. Leider gibt es Studiengebühren, wir müssen wenigstens erreichen, dass sie sinnvoll verwendet werden”, erklären Sand und Weber. Im Europa-Schwerpunkt sollen unter anderem Kurse und Seminare für den Optionalbereich realisiert werden.

Darüber hinaus sollen Mittel auch für studentische Arbeitsräume und für Angebote zur Medien- und Schlüsselkompetenz eingesetzt werden. Der erste Beschluss heute umfasst nur einen Teil der erwarteten Einnahmen auf zentraler Ebene. Weitere Vorschläge werden in Zukunft noch beraten. Ein Großteil der Mittel fließt überdies direkt in die Fakultäten. Als Entscheidungsebene fungiert auf zentraler Ebene das Präsidium, das für diese Aufgabe um die gleiche Anzahl von Studierenden erweitert wird. In den Fakultäten ist ein um studentische Vertreter erweitertes Dekanat zuständig.