| Jusos: „Auch Lehrämtler sollen einen Uni-Abschluss bekommen“ |
| 31.05.2007 | |
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Die Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) fordert, dass Lehramtsstudenten zukünftig auch einen Uni-Abschluss bekommen. Damit würden sie den Absolventen der Rechtswissenschaft gleichgestellt, die schon heute neben dem Ersten Staatsexamen den Titel „Diplomjurist“ verliehen bekommen. „Das Lehramts-Studium verlängert sich durch die neue Studienorganisation um ein Semester. Das führt dazu, dass die Lehramts-Kandidaten deutlich schlechter gestellt werden als Bachelor/Master-Studierende,“ informiert Juso-Sprecher Martin Sand. Während die angehenden Lehrer je nach Schulform mindestens vier oder fünf Jahre an der Uni verbringen müssen, bis sie das erste Staatsexamen (auf das ja dann noch 2 Jahre Referendariat folgen) erreichen, erlangt man als Bachelor-Student schon nach drei Jahren einen ersten Abschluss. Die Jusos befürchten, dass dadurch das Lehramt-Studium unattraktiver wird. Insbesondere sei es für diejenigen problematisch, die sich während des Studiums für einen anderen Beruf entscheiden. „Daher sollten auch die Lehramts-Studierenden einen universitären Abschluss bekommen, damit sie flexibler auf dem Arbeitsmarkt sind,“ führt Sand aus. Lehramts-Studierende könnten dann nach dem Bachelor einen anderen Master-Studiengang belegen. Der neue Bachelor sollte nach den Vorstellungen der Jusos die Bezeichnung der jeweiligen Fachrichtung und Schulpädagogik beinhalten, also etwa „Germanistik und Schulpädagogik.“ |
