| Stipendien: Auch Saar-Wirtschaft in der Pflicht |
| 17.09.2007 | |
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Mannheimer Uni wirbt erste Gelder ein: Jusos: Auch Saar-Wirtschaft in der Pflicht Die Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) fordert, dass die saarländische Wirtschaft Stipendien für Studierende zur Verfügung stellt: „Viele Studenten plagen sich mit der Zahlung der Studiengebühren. Ein richtiges Stipendiensystem existiert – trotz anderer Ankündungen – nach wie vor nicht. Das kann so nicht weitergehen“, erklärt Juso-Sprecher Martin Sand. Auf der anderen Seite beklagten sich die Unternehmen über fehlende Fachkräfte. Nach den Vorstellungen der Jusos sollen die Stipendien nicht nur die Gebühren abdecken, sondern auch einen Teil des Lebensunterhaltes finanzieren. Damit geht Sand über das Modell der Universität Mannheim hinaus, die nach eigenen Angaben bis jetzt 121 Stipendien eingeworben hat, unter anderem von der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar, der Deutschen Bank, der Unternehmensberatung Ernst & Young, den Mannheimer Versicherungen und dem Brockhaus Verlag. Die dortigen Stipendien umfassen allerdings nur die Übernahme der Studiengebühren. „Berauschend sind die Ergebnisse nicht, aber wir sollten uns auch im Saarland darum bemühen, dass möglichst viele Studierende gefördert werden, damit das Studium nicht an den Gebühren scheitert“, sagt Martin Sand. Die Jusos erwarten dazu ein Engagement aus der saarländischen Unternehmerschaft. Gerade angesichts des wirtschaftlichen Aufschwungs sei es an der Zeit, dass die Unternehmen sich an der Studienfinanzierung beteiligten. Gerade angesichts des wirtschaftlichen Aufschwungs sei es an der Zeit, dass die Unternehmen sich an der Studienfinanzierung beteiligten. |
