| Zielvereinbarung unzureichend! Jusos fordern mehr konkrete Maßnahmen zum Europa-Profil |
| 08.10.2007 | |
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Die Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) kritisiert, dass die Zielvereinbarung zwischen Land und Uni beim Europa-Schwerpunkt kaum konkrete Maßnahmen enthält. "Der Bereich Europa ist gerade für die Geisteswissenschaften eine wichtige Klammer in Forschung und Lehre", erklärt Juso-Sprecher Martin Sand. Es sei zwar begrüßenswert, dass das Land eine Stelle an die Uni abgeordnet habe, aber der Europa-Schwerpunkt müsse sich auch bei der Struktur- und Personalplanung der Uni deutlicher zeigen. Die Jusos fordern die Einrichtung eines Bachelor/Master-Programms Europa und die Schaffung zusätzlicher Professuren in den Sprach- und Kulturwissenschaften sowie für Politikwissenschaft. Dazu sollten auch Mittel aus dem Hochschulpakt eingesetzt werden. "Diese Gelder müssen konzentriert in die Schwerpunktbereiche fließen, um dort die Zahl der Studierenden zu erhöhen", so Martin Sand. Sand schlägt auch den Ausbau des Studiengangs "Interkulturelle Kommunikation" vor, der ebenfalls Teil des Schwerpunktes sei. Parallel solle das Land Unternehmensansiedlungen fördern, um Uni-Absolventen im Saarland zu halten. "Das kreative Potenzial kann mehr als bisher genutzt werden, wenn es uns gelingt die Studierenden auch nach dem Studium an die Region zu binden", so Martin Sand abschließend. |
