| Probleme angehen! Jusos fordern Maßnahmenpaket gegen Studierenden-Schwund |
| 17.12.2007 | |
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Die Juso-Hochschulgruppe fordert ein Maßnahmenpaket, um die Studierendenzahl an der Saar-Uni zu steigern. "Der Rückgang der Studentenzahlen ist alarmierend, vor allem, wenn man bedenkt, dass an Hochschulen in anderen Bundesländern die Einschreibungen zunehmen", erklärt Juso-Sprecher Martin Sand. Nach Angaben der Jusos ist die Studentenquote im Saarland ohnehin schon unter der anderer Bundesländer. "Wir müssen das Problem angehen, damit wir für die Zukunft innovative und kreative Potenziale gewinnen", sagt Sand. Konkret fordern die Jusos vor allem den Europa-Schwerpunkt der Saar-Uni auszubauen. In einem neuen "Europa-Zentrum" sollten drei Lehrstühle entstehen, unter anderem für Politik- und Kommunikationswissenschaft. Dadurch soll die Attraktivität der Geisteswissenschaften gesteigert werden. Weiterhin plädieren die Jusos für die zügige Einrichtung von Master-Studiengängen. "Viele überlegen sich vorher schon, ob die gewählte Uni auch einen passenden Master anbietet", erklärt der Juso-Sprecher. Aber auch beim Thema Studienfinanzierung drängen die Jusos auf konkrete Verbesserungen: Dringend erforderlich sei ein wirkliches Stipendienprogramm, das bislang - trotz gegenteiliger Aussagen bei der Gebühreneinführung - nicht bestehe. Weiterhin soll das Marketing der Hochschulen im Saarland verbessert werden. "Wir schlagen eine gemeinsame überregionale Kampagne von Hochschulen, Land und Stadt vor, mit der Studierende nach Saarbrücken gelockt werden können", so Martin Sand. |
