| Studierende müssen im Foyer sitzen: Jusos fordern mehr Arbeitsräume auf dem Campus |
| 25.01.2008 | |
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Die Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) fordert die Einrichtung von Arbeitsräumen für Studierende auf dem Campus. „Viele Studierende, gerade auch im neuen Bachelor-System, verbringen viel Zeit an der Uni. Zwischen den Vorlesungen und Seminaren würden sie auch gerne Dinge für das Studium erledigen, Informationen recherchieren oder Hausarbeiten schreiben“, informiert Juso-Sprecher Martin Sand, zugleich Senator der Uni. Als Arbeitsräume gebe es zurzeit fast nur die Bibliotheken, in denen es aber immer ruhig sein muss, also etwa keine Möglichkeit von Gruppenarbeiten und deren Vorbereitung besteht. Daher säßen viele Studierende mit dem Notebook in den Foyers der Gebäude. Besonders problematisch sei die Situation in den Philosophischen Fakultäten und den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. „Wenn das für mehrere Stunden täglich ist, ist das nicht nur unbequem, sondern man kann da nur wenig arbeiten“, so Martin Sand. Die Jusos schlagen daher vor, pro Fakultät ein bis zwei entsprechende Räume zu schaffen. Dort soll es unter anderem Arbeitstische, Computer, Internet-Anschlüsse sowie kleine Kaffeeküchen geben. „Wir wollen den Studierenden die Möglichkeit geben, die Zeit auf dem Campus besser zu nutzen“, erklärt der Senator. Vor allem in den neuen Studiengängen gebe es viel mehr Pflichtveranstaltungen als früher und - da diese über den ganzen Tag verteilt sind - sehr lange Pausen dazwischen. Die Jusos haben bereits beantragt, für die Ausstattung der Räume auch Einnahmen aus Studiengebühren einzusetzen. Die Uni müsse nun schnell entsprechende Räume schaffen. |
