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Jusos: Parkgebühren überdenken
06.03.2008

Die Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) fordert die Uni-Leitung auf, die Einführung von Parkgebühren für Studierende zu überdenken. "Es gibt vor allem deswegen auf dem Campus viel Unmut, weil neben 500 Euro Studiengebühren pro Semester nun auch noch Geld für das Parken verlangt werden soll", sagt Juso-Sprecher Martin Sand. Nach Ansicht der Jusos bestehe zurzeit kein Handlungsbedarf, Parkgebühren einzuführen. "Im letzten Semester gab es in den Parkhäusern freie Kapazitäten; von daher wäre es möglich, dort auch den Beschäftigten der Uni Parkmöglichkeiten einzuräumen, die durch Bauarbeiten in nächster Zeit nicht mehr auf dem Innengelände parken können", erläutert Martin Sand die Situation. Erst bei einer erkennbaren Überlastung der Parkhäuser solle über andere Maßnahmen diskutiert werden.

Sand weist darauf hin, dass zurzeit Ausweichmöglichkeiten, wie etwa ein Park and Ride-System nicht ausreichend ausgebaut sind. "Es wird dann viel wildes Parken geben, und das ist ja auch nicht Sinn der Universität", so der Juso-Vertreter. Nach seinen Angaben bemühen sich zurzeit verschiedene Organe der Studierendenvertretung mit dem Präsidium zu einer Übereinkunft zu kommen. "Der Präsident muss sich in dieser Frage bewegen", fordert Juso-Sprecher Martin Sand.