| Jusos fordern mehr Zusammenarbeit von Uni und Studentenwerk |
| 02.06.2008 | |
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Studentenwerk soll auch mit Kultur punkten Die Juso-Hochschulgruppe fordert mehr Zusammenarbeit zwischen Uni und Studentenwerk: "Das Studentenwerk muss von der Uni mehr unterstützt werden, zugleich sollte es aber auch ein breiteres Tätigkeitsfeld bekommen", erläutert Jan Mertens, Vize-Sprecher der Jusos, den Vorschlag. Nach den Vorstellungen der Jusos soll das Studentenwerk zukünftig vor allem im kulturellen Bereich mehr in Erscheinung treten. "Beim Studentenwerk soll eine Stabstelle Kultur eingerichtet werden. Ähnlich wie etwa bei den Studentenwerken Bochum, Kiel oder Karlsruhe könnte es dann auch in Saarbrücken mehr Förderung kultureller Aktivitäten geben", so Mertens. Die Jusos unterstützen damit einen entsprechenden Vorstoß des Stellvertretenden Studentenwerks-Vorsitzenden Martin Sand. Das Studentenwerk könnte dann sowohl eigene Veranstaltungen initiieren, aber auch die des AStA und anderer studentischer Gruppen mehr unterstützen. Unter anderem sollte das Studentenwerk auf dem Campus ein Kulturcafe betreiben, das für Lesungen, Konzerte und Ausstellungen genutzt werden soll. Darüber hinaus schlagen die Jusos vor, dass Studentenwerk und Universität gemeinsam ein Büro für Studienfinanzierung einrichten, in dem sich Studierende beraten lassen können. Im Gegenzug müsse sich aber auch die Uni kooperativer zeigen: So sei es etwa nicht hinnehmbar, dass die Toiletten und der Theatersaal im Mensa-Gebäude jahrelang nicht renoviert würden, obwohl dies Aufgabe der Hochschule sei. Ebenso ärgerlich sei es, dass Anträge des Studentenwerkes zur Förderung der Kulturarbeit vom Uni-Präsidium auf die lange Bank geschoben werden. "Wir wollen ein partnerschaftliches Verhältnis von Uni-Leitung und Studentenwerk. Das würde der Hochschule und allen Studierenden nutzen", erklärt Mertens. Hintergrund: Das Studentenwerk im Saarland ist in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins organisiert. Die Funktionsträger im Vorstand werden von der Universität und der Studierendenschaft vorgeschlagen. Das Studentenwerk betreibt unter anderem Mensen und Wohnheime in Saarbrücken und Homburg, das BAföG-Amt sowie eine Kindertagesstätte. Es finanziert sich aus Sozialbeiträgen der Studierenden sowie einem Landeszuschuss. |
