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Jusos fordern Maßnahmen gegen Studierendenschwund
29.07.2008

Die Juso-Hochschulgruppe fordert Maßnahmen, um mehr junge Menschen für ein Studium zu gewinnen. "Der Rückgang der Studienanfänger ist ein Problem, dem wir uns stellen müssen. Es werden in den nächsten Jahren mehr qualifizierte Fachkräfte benötigt, während die Zahl der Schulabgänger perspektivisch zurückgeht. Das heißt: Wir müssen mehr Studienberechtigte auch für ein Studium begeistern", erklärt Juso-Sprecher Martin Sand.

Die Jusos sehen vor allem soziale Gründe für die geringe Studienneigung. Daher müssten die Studiengebühren schnell abgeschafft und zugleich ein breites Stipendiensystem eingeführt werden. Um speziell an der Saar-Uni mehr Studienanfänger zu gewinnen, fordern die Jusos dort zusätzliche attraktive Studiengänge, etwa in den Bereichen Europa, Kommunikations- - und Kulturwissenschaften. Die Jusos sehen dabei auch die Landesregierung in der Pflicht, eine positive Uni-Entwicklung zu fördern.