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CDU sollte Studiengebühren nicht schön reden
18.09.2008

„Die CDU sollte Studiengebühren nicht schön reden“ mit diesen Worten reagiert Juso-Sprecher Martin Sand auf die neueste Mitteilung der Christdemokraten zu diesem Thema. Es sei schon befremdlich, wenn man die Uni lobe, dass sie aus den Gebühreneinnahmen "tausend Stellen" geschaffen habe, mit denen die Studierenden die Möglichkeit haben, die von ihnen bezahlten Gebühren wieder zurück zu verdienen, meint die Juso-Hochschulgruppe. „Wenn man die Studierenden befragt, wäre es der Mehrheit sicher lieber, keine 500 Euro pro Semester zahlen zu müssen“, so Martin Sand.

In der Summe stünden einzelne kleinste Verbesserungen in keiner Relation zu den massiven Problemen, die viele Studierenden haben, das Geld für das Bezahl-Studium aufzubringen. Außerdem gebe es nach wie vor kein wirkliches Stipendiensystem und die weiter sinkenden Studierendenzahlen seien für das Saarland insgesamt problematisch. Angesichts dieser Zustände solle sich die CDU mit Jubelmeldungen in Sachen Studiengebühren lieber zurückhalten.