| Jusos fordern: Mitbestimmung auch ohne Gebühren! |
| 20.03.2009 | |
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Die Juso-Hochschulgruppe will die studentische Mitbestimmung bei der Mittelverteilung an der Uni auch nach einer Abschaffung der Studiengebühren beibehalten. Das sieht sieht ein hochschulpolitischer Grundsatzantrag vor, den die Gruppe bei der Juso-Landeskonferenz im April einbringt. Nach Ansicht der Jusos kann die Mitbestimmung dazu beitragen, dass Vorhaben der Hochschule und der Fachrichtungen mehr an den Belangen der Studierenden ausgerichtet werden. Bei den Ersatzmitteln des Landes für ausfallende Gebühreneinnahmen könne eine entsprechende Regelung verankert werden. Insbesondere solle die Verbesserung der Lehre durch finanzielle Anreize vorangebracht werden. Daher fordern die Jusos in ihrem Papier, „dass neben einer weiteren Stärkung der studentischen Mitsprache in anderen Gremien die paritätische Mitbestimmung über die Zuwendungen des Landes für lehrverbessernde Maßnahmen erhalten bleibt.“ Es sei nicht akzeptabel, dass sich die Studierenden ihre Beteiligung mit 500 Euro pro Semester erkaufen müssten. Derzeit sind die entsprechenden Gremien je zur Hälfte aus Studierenden und Vertretern des Präsidium oder der Fakultätsleitungen zusammengesetzt. |
