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Wintermantel-Nachfolge: Sand für transparentes Verfahren
22.03.2006

Martin Sand, Sprecher der Juso-Hochschulgruppe und Senator der Uni, hat Universitätspräsidentin Wintermantel zu ihrer Wahl zur Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gratuliert. „Frau Wintermantel übernimmt eine wichtige Funktion in der deutschen Hochschulpolitik. Dafür wünsche ich ihr viel Erfolg“, sagte Sand. Zugleich dankte der Senator Wintermantel für ihre Arbeit im Saarland: „Wir waren zwar nicht immer einer Meinung, doch war die Präsidentin immer offen für Gespräche und Diskussionen. Sie hat auch an vielen Veranstaltungen mitgewirkt, die von studentischer Seite organisiert worden sind. Für die Anliegen der Studierenden hat Prof. Dr. Wintermantel immer ein offenes Ohr“, so Martin Sand. „Ich hoffe, dass sie Themen wie eine sozial gerechte Studienfinanzierung oder aber die Verbesserung der Student Services auch in der HRK mehr Gewicht verleiht“.

Für die nun beginnende Diskussion um die Nachfolge von Wintermantel in Saarbrücken fordert Sand ein „transparentes Verfahren“. „Die Präsidentschaft ist heute aufgrund der zahlreichen Kompetenzen mehr denn je ein politisches Amt. Die Diskussion darüber, wer eine solche Funktion ausüben soll, darf daher nicht nur in einem kleinen Zirkel stattfinden. Ich stelle mir das so vor, dass sich die Kandidatinnen und Kandidaten mit ihren Pogrammen für die Saar-Uni für die nächsten fünf Jahre präsentieren“, skizziert der Juso-Sprecher einen möglichen Ablauf.

Aus seiner Sicht steht die Entwicklung der Fächer und Studiengänge sowie die Verbesserung der Service- und Beratungsangebote ganz oben auf der Tagesordnung für eine zukünftige Präsidentschaft. „Die Hochschulleitung muss ihre Kompetenzen gegenüber den Fakultäten mehr nutzen, als das bislang der Fall war und nicht vor Konflikten zurückschrecken“, sagt Sand, der dafür plädiert, dass zukünftig auch Nicht-Professoren die Funktion von nebenamtlichen Vizepräsidenten übernehmen.