| Jusos kritisieren scharf: Linnewebers Vorgehen nicht nachvollziehbar! |
| 09.09.2009 | |
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Die Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) kritisiert Universitätspräsident Prof. Dr. Linneweber scharf. „Es ist absolut unverständlich, wenn der Präsident jetzt weiter für Studiengebühren argumentiert. Das Ergebnis der Landtagswahl ist in dieser Frage eindeutig. Es gibt eine Mehrheit gegen Studiengebühren“, so Juso-Sprecher Martin Sand. Nach Ansicht von Sand müsse die Uni die Abschaffung der Gebühren akzeptieren. Die meisten Studierenden seien froh, wenn sie in Zukunft nicht mehr 500 Euro pro Halbjahr hinblättern müssten. „Auch für die Uni-Entwicklung sind die Gebühren schädlich. Vor allem bei der Studierendenzahl hängt die Saar-Uni im Vergleich zu Hochschulen in anderen Bundesländern zurück“, sagt Sand. Auch seien nicht alle Maßnahmen, die die Uni bisher aus Studiengebühren finanziert habe, sinnvoll. So sei etwa viel Geld für technische Ausstattungen ausgegeben worden. Nach seiner Ansicht sollten die aus Gebühren finanzierten Projekte, die sinnvoll waren, zukünftig aus Landesmitteln finanziert werden. Hierzu zählt Sand etwa die Angebote zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen, der Ausbau der Sprachkurse oder aber die Gastprofessur Europa. Die Jusos kündigen an, sich für einen entsprechenden Ersatz einzusetzen. Zugleich fordern sie Linneweber auf, sich aus der Gebührendebatte heraus zu halten. „Er tut der Uni und den Studierenden damit keinen Gefallen“, meint Martin Sand. |
