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Konsequenzen aus Gebührendebatte: Öffentlichkeit in Gremien zulassen!
27.02.2006

Als Konsequenz aus der umstrittenen Einführung von Studiengebühren fordert die Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG), dass Beratungen der Uni-Gremien zukünftig öffentlich stattfinden sollen. „Senat und Universitätsrat beschäftigen sich mit Themen, die für viele an der Uni von Bedeutung sind, so etwa Gebührenordnungen oder die Entwicklung der Fächer. Da ist es nicht nachvollziehbar, dass die Diskussionen in einem geschlossenen Kreis stattfinden“, sagt Juso-Sprecher Martin Sand, selbst Senator der Saar-Uni.

Gerade bei einer gestärkten Autonomie der Hochschule sei mehr Transparenz von sehr großer Bedeutung. Ähnlich wie beim Landtag oder bei Kommunalparlamenten sollten die Sitzungen daher öffentlich sein. Nur in Ausnahmefällen, etwa bei vertraulichen Berufungen, sollten die Gremien die Öffentlichkeit ausschließen können. Die Jusos erhoffen sich somit auch eine größere Akzeptanz der Organe.