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Eigentümliche Entscheidung - Sand kritisiert Uni-Ratsbeschluss
24.02.2006

Als "sehr eigentümlich" hat Martin Sand, Mitglied des Universitätsrates und Sprecher der Juso-Hochschulgruppe, die Umstände der heutigen Entscheidung zu Studiengebühren an der Saar-Uni bezeichnet. Die entsprechende Abstimmung fand auf dem Parkplatz neben dem Informatikgebäude statt, nachdem es die Universitätsleitung abgelehnt hatte, in Anbetracht der studentischen Proteste den entsprechenden Tagesordnungspunkt abzusetzen.

Sand kritisiert, dass der zwischen Universitätsleitung und Landesregierung gefundene Kompromiss, dreihundert Euro für die ersten beiden und fünfhundert Euro für die folgenden Semester, eine "Entscheidung zu Lasten der Studierenden" sei. "Es gab keine Notwendigkeit, dass der Uni-Rat heute Studiengebühren einführt, man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass es hier nur darum ging, dem Land mit den Gebühren zuvorzukommen, um den Anschein von Autonomie zu wahren", so Martin Sand. "Studiengebühren werfen unsere Uni weit zurück; für viele Studierenden sind sie nicht zu finanzieren", sagte der Juso-Sprecher.