| Sand will am Freitag gegen Gebühren plädieren |
| 21.02.2006 | |
Uni-Ratsmitglied bemängelt auch fehlende studentische BeteiligungMartin Sand, Mitglied des Universitätsrates der Saar-Uni, hat angekündigt, bei der Sitzung des Gremiums am Freitag (24. Februar 2006) gegen die Studiengebührenpläne von Universitätspräsidentin Prof. Dr. Wintermantel zu plädieren: "Für mich ist es nach wie vor nicht nachvollziehbar, warum an der Saar-Uni Studiengebühren eingeführt werden sollen. 300 Euro pro Semester ist für Studierende eine Menge Geld, das nicht mal eben so bezahlt werden kann", sagte Sand. "Mit den Gebühren kommt ein Systemwechsel, der den Zugang zu Bildung noch mehr vom Geldbeutel abhängig macht als jetzt schon. Da auch die Präsidentin immer wieder von einem "Einstieg" spricht, ist zu befürchten, dass die Gebühren in den folgenden Jahren weiter steigen werden", so Sand, der auch Sprecher der Juso-Hochschulgruppe ist. Wie Sand weiter beklagt, sei auch die versprochene Qualitätsverbesserung kaum zu erwarten, da den Studierenden nach dem Wintermantel-Konzept kaum Mitspracherechte bei der Verteilung der Einnahmen aus den Gebühren gewährt werden sollen. "Es ist schon befremdlich, wenn die Gebühreneinnahmen dann quasi ohne studentische Beteiligung von den Dekanen und dem Präsidium verteilt werden", erklärte Sand. Es sei das Mindeste, dass die Studierenden selbst über die Geldverteilung entscheiden können. Denkbar sei z.B. eine "Innovationskommission" auf Uni-Ebene aus Studierendenvertretern als Entscheidungsinstanz. |
