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Jusos: Wintermantel soll sich in Diskussion einschalten
17.12.2005

Die Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) hat Universitätspräsidentin Wintermantel aufgefordert, sich in die Diskussion um die Informationswissenschaft einzuschalten. "Es kann nicht angehen, dass hier ein Dekan und einige weitere Hochschullehrer das Ende der Informationswissenschaft besiegeln wollen, damit gegen den Entwicklungsplan verstoßen und die Hochschulleitung dies akzeptiert", erklärte Martin Sand, Mitglied des Universitätsrates und Sprecher der Juso-Hochschulgruppe.

Nach Ansicht der Jusos stellt sich die Frage, ob die Uni mit ihrer Autonomie sinnvoll umgehen kann. "Es ist schon bezeichnend, dass bereits seit längerer Zeit ein Konzept der Informationswissenschaft für einen neuen Studiengang auf dem Tisch liegt, und das Ganze dann von der Fakultät so lange vertrödelt wird, bis die Möglichkeit besteht, das Fach zu schließen", wettert Sand. Nach Informationen der Jusos liegt das entsprechende Papier bereits seit Sommer 2004 auch dem Universitätspräsidium vor. Zudem habe es mehrere Gespräche in dieser Angelegenheit gegeben. "Die von uns geforderte Verlagerung der Informationswissenschaft in eine andere Fakultät kann nach dem gültigen Universitätsgesetz ohne Zustimmung des Dekans erfolgen. Entscheidend ist das Votum des Präsidiums", so das Mitglied des Universitätsrates. Sand warf die Frage auf, ob die Uni in dieser Form weiterwirtschaften könne. Nach Ansicht der Jusos ist die Hochschule an den Entwicklungsplan ebenso wie an die Zielvereinbarung mit dem Land gebunden.