| Einführung von Studiengebühren: Schreiers Argumentation widersprüchlich! |
| 01.09.2005 | |
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Die Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) hat Bildungsminister Schreier (CDU) eine widersprüchliche Argumentation vorgeworfen: "Man kann nicht einerseits sagen, es ist Sache der Uni, ob sie Studiengebühren einführt, und sie andererseits dadurch unter Druck setzen, dass man die Gebühreneinführung mit der Haushaltszuweisung des Landes verbindet", erklärte Martin Sand, Sprecher der Juso-HSG. Diese habe wenig mit der vom Land immer wieder verkündeten Autonomie der Uni zu tun. Aus Sicht der Jusos werden in der aktuellen Debatte um Studiengebühren die Folgen nach wie vor zu wenig diskutiert: "Fakt ist, dass die Saar-Uni seit der Einführung von "Langzeit-Studiengebühren" mehr als 2000 Studenten verloren hat. Bei allgemeinen Studiengebühren ist von einem noch massiveren Einbruch auszugehen. Dies kann nicht im Sinne des Landes sein. Vielmehr müssen wir mehr junge kreative Menschen im Saarland halten, bzw. für ein Studium hier gewinnen.", so Martin Sand. Die Juso-HSG unterstützt daher die Forderung von Universitätspräsidentin Wintermantel nach einer besseren Finanzausstattung der Uni durch das Land. |
