| Saarbrücker Uni soll zum "Kulturcampus" werden |
| 27.07.2005 | |
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Die Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) will das Saarbrücker Uni-Gelände zu einem "Kulturcampus" weiterentwickeln. Mit einem entsprechenden Konzept wollen die Jusos den Campus stärker beleben und zudem die Verbindung von Stadt und Uni verbessern. "Unser Ziel ist es, das Angebot an Kulturveranstaltungen auf dem Campus auszuweiten. Unter anderem sollen dazu die Veranstaltungsorte an der Uni neu organisiert werden. Kernstück unseres Vorschlags ist ein universitäres Kulturzentrum im Mensagebäude", erklärt Martin Sand, Sprecher der Juso-HSG. In ihrem Papier schlagen die Jusos vor, einen Teil des Mensagebäudes zu einem Kulturzentrum zu entwickeln. Neben dem Theatersaal und dem "Canossa" sollen dort weitere Räume für Veranstaltungen und Ausstellungen geöffnet werden. Auf einer Außenfläche sollte zudem im Sommer eine Ausschankfläche entstehen, auf der Open-Air-Veranstaltungen stattfinden könnten. Das neue Kulturzentrum soll nach den Vorstellungen der Jusos eine interessante Location für Künstler werden und auch interessierte Bürgerinnen und Bürger auf den Campus locken. Weiterhin plädieren die Jusos dafür, die renovierte Aula für größere Veranstaltungen zu nutzen. Denkbar sei, dass Aufführungen etwa des Perspectives-Festivals oder der freien Szene auf dem Campus gezeigt werden. Auch das Audimax sowie die kleineren Kneipen auf dem Campus sollen in das Juso-Konzept einbezogen werden. "Wir sehen in unserem Vorschlag eine gute Möglichkeit, den Campus als Veranstaltungsort zu etablieren. Dabei sollen die verschiedenen Akteure eng zusammenarbeiten", so Martin Sand. Zudem steigere eine solche Initiative auch die Attraktivität der Universität. |
