| Scharfe Kritik an Schavan: CDU-Forderung nach BAföG-Abschaffung abwegig! |
| 07.04.2005 | |
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Die Juso-Hochschulgruppe (Juso-HSG) hat die Forderung der baden-württembergischen Kultusministerin Anette Schavan nach einer Abschaffung des BAföGs als abwegig bezeichnet. „Mit diesem Vorschlag enttarnt die CDU-Politikerin die Absichten ihrer Partei. Offenbar wollen die Christdemokraten einerseits generelle Studiengebühren einführen und andererseits die Ausbildungsförderung abschaffen. Das bedeutet, dass der Zugang zur Uni immer mehr über den Geldbeutel der Eltern geregelt wird. Eine solche soziale Selektion kann nicht hingenommen werden“, sagt Martin Sand, Sprecher der Juso-HSG. Die Jusos weisen darauf hin, dass in Zukunft mehr Akademiker für den Arbeitsmarkt benötigt werden. Durch eine permanente Verschlechterung der Zugangsmöglichkeiten zum Studium werde diese Notwendigkeit ignoriert. „Wenn sich die CDU-Forderungen durchsetzen, wird es in absehbarer Zeit zu einem erheblichen Mangel an Hochschul-Absolventen kommen, der sich dann auch für die Wirtschaft negativ auswirkt“, so Martin Sand. Die Jusos fordern stattdessen weitere Verbesserungen beim BAföG sowie parallel eine Ausweitung der Möglichkeiten für Stipendien. |
