| Jusos: Urteil sehr bedauerlich - Nun müssen Studiengebühren an der Uni gestoppt werden! |
| 27.01.2005 | |
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Die Juso-Hochschulgruppe hat die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Thema Studiengebühren bedauert, zugleich aber betont, dass das Urteil nicht bedeute, dass die Universität nun Studiengebühren einführen muss. Juso-Sprecher Martin Sand sagte: „Das Urteil ist ein Rückschlag für alle, die mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem erreichen wollen. Zugleich besteht die Gefahr, dass durch unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern die Mobilität der Studierenden verringert wird.“ Die Jusos kündigten an, dass sie sich weiter gegen die Einführung von Studiengebühren im Saarland engagieren werden. „Unser Vertreter in den Uni-Gremien werden alles versuchen, um eine Gebühreneinführung zu verhindern“, erklärte Sand, der auch Mitglied des Senates der Universität ist. Nach seiner Ansicht hängt dies nun wesentlich davon ab, ob das Land die Hochschulen ausreichend finanziert und diese somit nicht indirekt unter Druck setzt, Gebühren einzuführen. „Die Landesregierung sollte sich lieber für eine positive Weiterentwicklung der Uni einsetzen als über Studiengebühren die Studierenden aus dem Land zu drängen“, so Martin Sand abschließend. |
