Programm

Vom 04.07. bis zum 07.07.2022 finden wieder die Wahlen zum Studierendenparlament an der Universität des Saarlandes statt. Mehr Infos findest du auf der offiziellen Seite der Wahl.

Auch wir treten mit unten stehendem Wahlprogramm und motivierten Kandidierenden an.
Du kannst unser Programm auch als PDF aufrufen.
Folge uns für mehr Infos auch gerne auf Instagram und Facebook.

Semesterbeitrag

Das Studium muss bezahlbar bleiben!
Der Semesterbeitrag steigt jedes Semester. Für das Sommersemester 2022 waren wir bei bereits
290€.
Wir fordern:

  • Deckelung des Semesterbeitrages, so dass er auch in Zukunft nicht über 300€ steigt
  • Die Abschaffung des Verwaltungsbeitrages
Kompetenz statt Penis

Rein männliche Prüfungskommissionen für juristische Staatsexamina bewerten Frauen erwiesenermaßen schlechter. Das konnte eine Studie von 2018, im Auftrag des Justizministeriums von Nordrhein-Westfalen zeigen (Link).
Wir fordern:

  • eine Quotierung aller Prüfungskommissionen
FLINTA* an die Macht

Jeder Studierende an dieser Uni hat ein Anrecht darauf mit dem korrekten Namen angesprochen zu
werden, warum tut das die Verwaltung der Uni dann nicht? Trans Studis nehmen einen beschwerli-
chen Weg auf sich, um ihren Namen auf dem Personalausweis ändern zu dürfen. Die Universität
des Saarlandes stellt sich jedoch bis dato immer noch quer, die Namen von Trans-Studis zu ändern.
Dasselbe gilt für neu verheiratete Studis, die den Nachnamen geändert haben.
Die Entscheidung durch welche Toilettentür man geht, sollte dabei nicht vollkommen zeit- und energieraubend sein. Das geht doch einfacher!
Wir fordern:

  • Prozess der Namensänderung beschleunigen, Diskriminierung von trans und verheirateten Studierenden beenden!
  • mindestens eine Unisextoilette in jedem Gebäude!
Campus-Leben

Die Präsenzlehre an der Uni kommt wieder ins Rollen und die Studis verbringen teils den komplet-
ten Tag an der Uni. Es gibt jedoch nahezu keine überdachten Aufenthaltsorte für Lerngruppen – tatsächlich arbeiten Lerngruppen auch im Herbst und Winter!
In Homburg gibt es keinen Raum für Lerngruppen oder Räumlichkeiten mit erreichbaren Steckdosen und Unterhaltungsmöglichkeiten, um an Online-Seminaren teilzunehmen.
Wir fordern:

  • mehr studentische Arbeitsräume mit der Möglichkeit für Diskussionen auf Zimmerlautstärke in Saarbrücken und in Homburg

Bevor man sich als Studi in den Wohnungsmarkt stürzt, ist die erste Anlaufstelle häufig das Studierendenwohnheim. Der Bedarf ist da, das Angebot ist eher spärlich.
Wir fordern:

  • mehr und günstigen Wohnraum schaffen
  • das ehemalige Wohnheim D ersetzen

So viele Räume und Gebäude auf dem Campus sind höchst sanierungsbedürftig. Da sind wir uns zumindest schonmal alle einig. Leider heißt das nicht automatisch, dass auch saniert wird.
Wir fordern:

  • den Sanierungsstau endlich beenden

Schon im ersten Semester, das man an der Uni verbringt, wird klar, dass der Helfer in Not, der Muntermacher, der Du-kannst-eine-Seminararbeit-in-einer-Nacht-fertig-schreiben-Zuarbeiter, das Lebenselixier des Studis, der Kaffee ist.
Wie viel an Lebensqualität durch überteuerten Kaffee draufgeht, braucht man uns nicht zu erklären. Der Verbrauch an Plastikbechern durch die Kaffeeautomaten am Campus Saarbrücken, vor allem
während der Prüfungsphase, wirkt sich nicht sonderlich positiv auf den ökologischen Fußabdruck
der Uni aus.
Wir fordern:

  • bezahlbaren Kaffee ohne weitere Preissteigerungen
  • neue Kaffeautomaten nur auf nachhaltiger Basis mit der Möglichkeit den eigenen Becher zu verwenden
Eat the rich & vegetables

Der Anteil an veganen Studis steigt von Jahr zu Jahr. Denen nicht zu ermöglichen, jeden Tag in der
Mensa essen zu gehen und wenigstens zwischen zwei Gerichten zu wählen, ist absolut rückschrittlich.
Wir fordern:

  • zwei vegane Gerichte pro Tag in der Mensa Saarbrücken, mind. ein veganes Gericht in der Mensa Homburg
  • die veganen Gerichte sollten verhältnismäßig günstiger als die Fleischalternative sein
  • die Auswahl der veganen Gerichte sollte auf Allergien und Unverträglichkeiten Rücksicht nehmen
Reiche Eltern für alle!

Sich an einer Universität zurechtzufinden, ist für viele am Anfang schwer. Studis, deren Eltern keine
Akademiker sind, haben zusätzlich nachweislich höhere Hürden, sich zu orientieren und haben andere Startchancen.
Wir fordern:

  • ein Mentor*innen-Programm am Beispiel von Arbeiterkind e. V. ins Leben rufen, um Erststudierenden die Möglichkeit zum Networken und Zugang zu Tipps und Hinweisen zu Fallstricken im Studium zu ermöglichen
  • engere Zusammenarbeit mit dem Studierenwerk, u.a. bzgl. BAföG
Lehre für Studis

Wir haben aus der Pandemie gelernt, dass Online-Lehre geht!
Nicht nur Studis, auch Dozierendeprofitieren von einem hybriden Lehrkonzept. Wesentlich mehr Studis können durch zum Beispiel Live-Streams erreicht werden und profitieren gleichzeitig von der Flexibilität dieses Konzeptes.
Das Ungleichgewicht zwischen befristeten und unbefristeten wissenschaftlichen Mitarbeitenden vergrößert sich immer mehr. Wissenschaftliche Arbeit muss wieder attraktiver werden. Statt eines Lehrstuhlsystems, das den akademischen Mittelbau ausbeutet, brauchen wir eine zukunftsorientierte Alternative. Skandinavien und Nordamerika machen es mit ihren Departments bereits vor: Die Verantwortung für die Lehre wird aufgeteilt und steile Hierarchien werden abgeflacht.
Uni-Veranstaltungen sind schon lange nicht mehr der alleinige Lebensinhalt von Studierenden. Viele arbeiten, haben Familie und andere Verantwortlichkeiten. Auch Ferienjob oder Urlaub lässt sich mit den derzeit vagen Veranstaltungs- und teils kurzfristig festgelegten Klausurterminen nicht planen.
Wir fordern:

  • qualitativ gute hybride Lehre in jeder Vorlesung
  • Einführung von Departmentstrukturen
  • Klausur- und Veranstaltungstermine frühzeitig festlegen
Mehr Gras auf dem Campus

Gute Lehre braucht ein angenehmes, lernfreundliches Umfeld. Dazu gehört auch mehr Grün auf
dem Campus, inklusive Gruppen- und Einzelarbeitsplätzen im Freien mit Sonnenschutz. Lärmende,
zum Teil viel zu schnellfahrende Autos sind leider nur störend.
Wir fordern:

  • Flächen entsiegeln, um mehr Grünflächen zu schaffen
  • autofreier Campus
  • mehr Einzel- und Gruppenarbeitsplätze im Freien, auch mit Sonnenschutz
Money, money, money

Die Anzahl psychischer Erkrankungen hat seit der Pandemie einen absoluten Höhenflug und ist ein
relevantes Problem! Die Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle kann die schiere Flut
an Anfragen nicht adäquat bewältigen und benötigt mehr Kapazitäten.
Geld sollte nicht der Grund sein beliebte Studiengänge abzuschaffen.
Wir fordern:

  • PBB vergrößern
  • Uni ausfinanzieren